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Geschrieben von: paddelkuh
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Sonntag, den 18. Dezember 2011 um 11:13 Uhr |
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Das Ende ist da. Zum Glück nur das Saisonende denn bei dem Wetterausblick für die nächsten zwei, drei oder mehr Tage vertraue ich mich lieber den öffentlichen Verkehrsmitteln an. Auch wenn die Bahnen und Busse überfüllt sind, bei den Abfahrtszeiten immer fünf Minuten [¹] dazu zu addieren sind und nervige Zeitgenossen breitbeinig sitzend oder durch Taschen und Rucksäcke zwei Sitzplätze beschlagnahmen. Auf das Geeiere im aggressiven Berufsverkehr mit Regen, Schneeregen oder Reifglätte bei Temperaturen zwischen -1 [²] und +1 Grad habe ich keine Lust mehr [³].
Die GS steht erst mal mit leerem Tank in der Tiefgarage. Dafür ist die Batterie voll. Dieses Jahr sind rund 20700 Kilometer zusammen gekommen. Defekte waren keine zu verzeichnen. Die üblichen Verschleißteile wie Bremsbeläge, Motoröl, Getriebeöl, Kardanöl, Luftfilter wurden gewechselt, sowie die nicht so oft einzuplanenden Positionen wie Seilzüge, Benzinfilter und Polyriemen.
Für den Januar nächsten Jahres habe ich mir vorgenommen den Kupplungsverschleiß zu überprüfen. Da bei dieser Gelegenheit der Anlasser runter muß werde ich diesen ebenfalls überprüfen, gegebenenfalls reinigen. Als weitere Position steht wieder das hintere Federbein an. Da ich dieses gebraucht [⁴] gekauft hatte und ich mit diesem auch schon wieder über 50000 Km gefahren bin steht im Januar eine Überholung desselben an.
Seit einiger Zeit nervt mich abundzu ein Quietschen das irgendwo vom Vorderrad zu kommen scheint. Die Bremsbeläge sind es nicht. Ich vermute eher den Tachoantrieb. Das werde ich mir ebenfalls noch genauer ansehen.
[¹] oder auch ein vielfaches [↑]
[²] gern auch wesentlich tiefer [↑]
[³] der Dienstag dieser Woche, 06:30 Uhr, glatt bis grenzwertig, war aber fahrbar [↑]
[⁴] ca. 15000 Km, gewechselt im April 2009 [↑]
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Meine Baaatterie ist aaaaaalle... |
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Geschrieben von: paddelkuh
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Donnerstag, den 08. Dezember 2011 um 18:42 Uhr |
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Die FIAMM-Batterie will mal geladen werden. Scheint sie mir jedenfalls mitteilen zu wollen. Seit Tagen schon zündet das ABS-Gerödel beim Start in der Tiefgarage nicht mehr mit und nervt mich während der Fahrt mit rotem geblinke. Dabei hat die Batterie früh immer noch mehr Kraft als wenn sie nach acht Stunden stehen im Freien abends noch den Motor anwerfen soll um mich nach Hause zu bringen. Der Lampenladen im Cockpit dimmt verdächtig ab wenn die Batterie dem Anlasser kommuniziert, rödel mal die kurbelnde Welle rum. Die sechzehn Kilometer scheinen nicht mehr auszureichen um die FIAMM zu laden.
Ich bin ja geneigt noch mal runter zu tappen und die Batterie mit Strömlingen zu beheizen. Andererseits schmeckt das Bier gerade und morgen wirds schon noch gehen, oder?
[Update Freitag 9.12.2011]
Nachdem es heute Morgen fast 7 Grad hatte war das Anspringen kein Problem. Wenn ich am Wochenende dazu komme, bekommt die Batterie ein paar Strömlinge zusätzlich ab.
[Update Freitag 23.12.2011]
Die FIAMM-Batterie scheint nichts für so kalte Tage zu sein. Aufgeladen war sie schnell. Nach einer halben Stunde schon sagte das Ladegerät, Batterie voll, Batterie in Ordnung.
Nach zwei Tagen war die Startleistung der Batterie aber wieder sehr schwach. Wenn sie nachts in der Tiefgarage steht, zündet sie ohne Schwierigkeiten (das ABS-Gerödel bleibt aber aus).
Steht sie dann rund 8 Stunden bei ca. 2 - 4 Grad draussen auf dem Firmenparkplatz, hat sie schon deutliche Schwächen. Scheinbar sinkt die Startleistung bei den kalten Temperaturen. Wenn das Mopped draussen stehen müßte, wäre das wahrscheinlich nicht das Aus der Batterie, aber zumindest das Aus für das Starten. Die Batterie ist eigentlich auch nicht als Fahrzeugbatterie ausgelegt.
Dass die Batterie bei kalten Temperaturen schwächelt war mir schon bei der Ersten aufgefallen. Allerdings kam meist der Wintereinbruch abrupt so dass ich dann das fahren konsequent für ein paar Wochen eingestellt habe.
Ob ich mir noch mal eine zulege wird sich zeigen. Wer pünktlich Ende Oktober die Saison beendet und im April wieder beginnt, für den ist die FIAMM eine Alternative. Wer durchfährt eher nicht.
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Geschrieben von: paddelkuh
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Dienstag, den 22. November 2011 um 15:49 Uhr |
Der Stammtisch des Franken-Chapter ist ja in letzter Zeit etwas eingeschlafen. Wahrscheinlich weil alle mit sich, zumindest mit was anderem beschäftigt sind.
Nichtsdestrotrotz haben Karin und ich beschlossen den sich anbahnenden Jahresausklang versöhnlich abzuschliessen und haben kurzerhand einen Tisch bei unserem Griechen in Schniegling reserviert.
Vielleicht lässt sich ja der eine oder die andere wieder blicken.
Zum Anmeldefred
[Update 18.12.2011]
Zum Nachlesen bei RCG on Tour
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Geschrieben von: paddelkuh
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Sonntag, den 13. November 2011 um 17:00 Uhr |
Samstag 12.11.2011
Was macht man, wenn man 180 Kilometer vor sich hat? Richtisch. Auf keinen Fall Autobahn fahren.
Samstag Mittag die Zahnbürste geschnappt und zum mobilen Telefon gegriffen. 'Ich mach mich auf den Weg', will ich sagen. Geht nicht. Die andere Seite, in Berglern, geht nicht ran. Egal, los gehts.
Kurz noch Zwischenhalt in Schwabach, gucken was das Gartenluder [¹] treibt. Das Gartenluder ist da und die beste Freundin auch. Jetzt muß ich bleiben und einen Kaffee trinken. Die beiden Mädels erzählen mir schon zum Mittag Witze die man eigentlich erst nach 23 Uhr und mit genügend Schlüpferstürmer [²] intus erzählt. Schnell weg, sonst will ich ein Bier und lande auf dem Bärenfell.
Schnell noch durchklingeln und sagen, ich komme eine halbe Stunde später. Aha, ich hatte einen Anruf. Wird auch dann so beim Gegenüber sein, denn es geht keiner ran. Dann los.
Das Wetter ist düster und dunstig und kalt. Erst kurz vor Freising lunzt die Sonne durch und es wird ein wenig angenehmer.
In Berglern schieße ich zwanzig Meter am Ziel vorbei. Das kommt davon, wenn man nur einen Punkt gesetzt und die Adresse nicht im Kopf hat. Ralf schraubt gerade an der Seitenwagen-GS. Karin malt die Wand gelb an. Und die K1 hats gut, sie steht warm im Vorraum.
Nach dem Hallihallo und einem Käffchen mit Schwätzchen kümmer ich mich um den Rechenknecht.
Ralf schraubt, Karin kocht jetzt, ich bastle. Es gibt Knödel und ein Weinsche und der Abend klingt nett aus.
Sonntag 13.11.2011
Die Nacht war wohl schattig. Gegen 11 muß ich immer noch die Eisplatten von der Sitzbank klopfen. Dafür hats heute einen wunderbaren blauen und sonnigen Himmel. Die ganz winzigen Straßen lasse ich aus und bleibe einen Teil der Strecke auf den B-Straßen [³] auf denen eh nichts los ist.
Eigentlich wollte ich den FBI-Stammtisch [⁴] mitfahren aber davon hatte ich mich schon aus zeitlichen Gründen bereits verabschiedet.
Vor Nürnberg gibts noch einen saftigen Stau weil die einkommenden A73, auf der ich schneller sein wollte, plötzlich auf eine Spur verengt wird. Erst bin ich ganz brav, dann mogle ich mich durch. Kurz nach 14 Uhr laufe ich in den Heimathafen ein.
Gesamtstrecke 362 Kilometer mit 1 Tankfüllung
[¹] Nicht identisch mit den Ergebnissen bei diversen Suchmaschinen! [↑]
[²] Süssalk [↑]
[³] B299, B16, B2 [↑]
[⁴] FrankenBiker [↑]
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Sonntagsnovemberspontantour |
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Geschrieben von: paddelkuh
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Sonntag, den 06. November 2011 um 19:18 Uhr |
Da will man mal ein Wochenende einfach nur faul herumsitzend verbringen - Ich sitze, also bin ich [¹] - da wird man kurzfristig zu einer spontanen Moppedtour in den Steigerwald überredet. Schnell noch den Fotoakku ein bisschen geladen dann gehts auch schon los. Hetz, hetz. [²]
Karin vorne weg, sie weiß den Treffpunkt wo Hans zu uns stoßen will. Am Treffpunkt verschwindet Karin sofort in den Büschen um den Geocache zu suchen, was nach kurzer Zeit auch von Erfolg gekrönt ist.
Bei Hans wars wohl ähnlich kurzfristig, so dass er nur noch Zeit hatte eine knallrote zehn Jahre alte Moppedhose hervor zu kramen. Macht nichts, so kann er nicht verloren gehen.
Hans kennt ein nettes Cafe, also los. Nach 52 Kilometern stehen wir vor dem Weingut - Weinausschank Stollberg bei Oberschwarzach-Handthal. In der Sonne ist es herrlich warm und scheinbar ist auch noch eine Weinverkostung denn es ist eine Menge los.
Bevor wir uns niederlassen stapfen wir noch den schmalen Treppensteig neben dem Weinberg zur Burgruine hoch. Da oben wartet noch ein Geochache. In Moppedklamotten herumzustapfen, auch noch steil nach oben, kann anstrengend sein. [³]
Während ich versuche buntes Laub zu fotografieren wühlen Hans und Karin den Wald um und werden schließlich auch fündig. Jetzt aber ab zum Kaffee.
Es ist voll, voller gehts fast nicht. Drinnen findet sich noch ein Plätzchen und der wohlverdiente Kaffee und ein Stück Apfelkuchen steht bald auf dem Tisch.
Ein weiterer Geocache fällt dann der fortgeschrittenen Zeit zum Opfer: Es ist schon kurz vor vier. Und da es um fünf schon dunkel wird, beschliessen wir die Heimreise. Fazit: Wieder mal wars eine feine nette Sonntagsnovemberspontantour.
Karins Bericht: Motogeotour Oberschwarzach
[¹] frei nach Descartes Cogito, ergo sum [↑]
[²] frei nach Bibi Blocksberg [↑]
[³] Keuch. Schwitz. [↑]
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