Man soll die Kupplung nicht vor dem Abend loben

Das Thema Kupplung sollte eigentlich nicht so intensiv behandelt werden, aber einen Kilometer vor heimatlichen Zielhafen gibt sie den Geist auf. Das Ziehen des Kupplungshebels geht ins Leere. Die Kupplung trennt nur noch ganz schwach. Mit letzter Kraft rollt die Fuhre in die Basis. Pumpen am Hebel bringt nichts. Dann kann eigentlich nicht nur Luft drin sein.

Na gut, bevor ich mir weiter den Kopf zerbreche, gehe ich mit RCG in die Kofferfabrik um bei Bier und Currywurst noch mal darüber nachzudenken. Ralf, der bei Telefon zugeschaltet ist, meint, doch erst mal die Kupplung zu entlüften. Vielleicht isses das ja schon. OK, der Plan ist, die Hydraulik zu entlüften und den Flüssigkeitsstand wieder auf das richtige Maß zu bringen. Voller Hoffnung beisse ich vom Bier und von der Wurst ab.

 

Tags drauf sehe ich mir das Problem noch mal näher an. Das System scheint dicht zu sein. Nirgends gibt es Hinweise auf Verlust der Hydraulikflüssigkeit. Beim Pumpen am Hebel stelle ich einen Widerstand fest, aber nur kurz. Der Flüssigkeitsstand im Behälter ist voll – übervoll. Bei Abnutzung des Reibbelags der Kupplung verringert sich das Spiel und damit steigt der Flüssigkeitsstand im Behälter. Da habe ich noch nie ein Auge drauf geworfen.

Beim Autoteilehändler erwerbe ich einen Entlüfternippel, im Aquaristikladen etwas PVC-Schlauch, und in der Apotheke eine 20ml Einwegspritzen. Da ich mit der Größe unschlüssig war, fragte mich die Apothekerin, was ich machen will. Vielleicht eine Blasenspülung? Nee, ich will nur etwas Kupplungsflüssigkeit absaugen. Ob bei mir oder sonst wo, lasse ich offen. Sie fragt auch nicht weiter nach.

An der Befüllschnittstelle tritt klare Bremsflüssigkeit und etwas Luft aus. Im Flüssigkeitsbehälter sieht die Brühe dagegen sehr braun aus und ich glaube den Geruch von Getriebeöl war zu nehmen. Nach dem Entlüften und dem Setzen des korrekten Flüssigkeitspiegels im Behälter funktioniert die Kupplung wieder. Sollte es das gewesen sein? Ich weiss nicht, ich weiss nicht… Ich drehe eine Proberunde. Funzt. Ich weiss immer nocht nicht.

Am nächsten Morgen, in einem Anfall von Wahnsinn, beschliesse ich mit dem Patienten die Wegstrecke zu täglichen Arbeitsstelle zu bewältigen. Anfänglich sieht es gut aus. Kupplung funktioniert. Leider nur 15 Kilometer lang. Als sie dann endgültig versagt, stehe ich gerade auf dem Firmenparkplatz und muß nur vier Meter schieben. Das wars dann. Mit dem ADAC gehts dann Abends in die Werkstatt. Mit meinen bescheidenen Möglichkeiten kann ich dass nicht selber machen.

Fazit und Analyse:
Kilometerstand 157650. Kupplungsnehmerzylinder und Wellendichtring defekt. Wird beides getauscht. Die Dichtungen in der Handhebelarmatur werden getauscht. Kupplungsleitung wird gespült. Eins ist sicher. Die Reparaturen werden kostenintensiver.

 

 

Canale Grande – Mit dem Veloziped nach Schwabach

 

 

Elko wechsel dich

Wasdas, dachte ich, als der Monitor beim Einschalten der Rechenzentrale nur noch flimmerte, sich aber nach einer Minute wieder beruhigte. Sicher ein temporäres Problem. Denkste. Das gleiche am nächsten Tag. Hmm, Grafikkarte oder Monitor. Samsung. Da war doch was.

Also mal beim Suchgurgel ‘Samsung + flackern’ eingegeben und schon haben wir des Rätsel Lösung. Elkos im Eimer. Monitor zerlegen dauert zehn Minuten und schon kann die Netzteilplatine inspiziert werden. Tatsächlich sind zwei Elkos leicht gewölbt.

Unter den Suchergebnissen war auch gleich noch eine Adresse [¹] die komplette Elko-Kits verkauft. Ausserdem gibts genug Infos zu diversen Geräten die mit wenig Aufwand wieder zum Laufen gebracht werden können. Prima Anlaufstelle.

Bis zum Eintreffen der bestellten Elkos verschlimmerten und verlängerten sich die Symptome. Es vergingen bis zu fünf Minuten flackernd, anfänglich dunkler, später heller, Power-LED brannte immer, ging mal aus, ausschalten, einschalten, ging wieder aus. Irgendwann blieb er an und tat ganz normal Dienst und hielt auch durch.

Nach Eintreffen der Sendung habe ich gleich alle sechs Elkos [²] auf der Platine getauscht. In einer halben Stunde war die Arbeit erledigt. Zugegeben, an meinen Lötfertigkeiten muß ich noch arbeiten. Jahrelang schon nichts mehr morgens geklemmt und abends verlötet. [³] Wurschd wie’s aussieht, er funktioniert wieder.

Samsung SyncMaster 226BW, Herstellung Februar 2007, Ersatzteilkosten 6,24 Euro. 6,24 Euro gegenüber Neukauf. Da brauchts keine Entscheidungshilfe.

5 Jahre für einen Monitor ist mir eindeutig zu wenig, besonders seit ich weiss, dass das kein Einzelfall darstellt. Im Netz findet sich dazu genug Lesestoff. Sollte doch einmal ein Neukauf anstehen, wird das meine Entscheidung sehr beeinflussen.

 

 

[¹] www.elko-verkauf.de [↑]
[²] eig. 7, der große muß aber nicht getauscht werden [↑]
[³] Heinz Erhardt [↑]

Java köcheln

Auf meinem Hauptsystem mit Ubuntu 10.04 laufen Java-Programme unter OpenJDK 6 irgendwie nicht zufriedenstellend. Im Dezember 2011 wurden die Pakete von Sun Java aus den offiziellen Paketquellen von Ubuntu entfernt und der Umstieg zu OpenJDK empfohlen. Dieses sei ausreichend getestet und stabil. Das mag zwar sein, würde ich auch gerne tun, aber leider tun sich einige meiner genutzten Programme etwas schwer mit OpenJDK.

Am deutlichsten ist das im Programm TVBrowser zu merken. Das horizontale oder vertikale Scrollen läuft nur sehr zäh und hakelig ab. Das Synchronisierungstool Capivara bleibt nach jedem zweiten Synchronisiervorgang hängen, oft auch schon beim ersten. Das Navigieren im Verzeichnisbaum ist ebenfalls etwas scherfällig. Etwas schwerfällig tun sich auch die GPS-Tools Prune und RouteConverter, funktionieren aber sonst. Bei der Mediathek fiel mir auf, dass der Download oft nicht klappte oder nach einiger Zeit einfach abbrach. Beim Bankingtool Jameica gab es keine Probleme.

Um nun mal Klarheit zu bekommen, woran es liegt, habe ich das OpenJDK-Gedöns deinstalliert und nach dieser Anleitung [¹] das neueste Java (mittlerweile Oracle) [²] installiert.
Der Befehl ‘java -version’ gibt jetzt folgendes aus:
“java version “1.7.0_03″
Java(TM) SE Runtime Environment (build 1.7.0_03-b04)
Java HotSpot(TM) 64-Bit Server VM (build 22.1-b02, mixed mode)”

Von tvbrowser.org habe ich dann das bin-Paket genommen. Und siehe da, der TVBrowser läuft wieder angenehm flüssig.
“Starting TV-Browser…
Java exec found in PATH. Verifying…
Suitable java version found [java = 1.7.0_03]
Configuring environment…
Loading TV-Browser:”

Alle anderen Programme laufen subjektiv ebenfalls flüssiger. Bei der Mediathek klappte der Download bislang ohne Probleme und Capivara ist auch noch nicht abgekackt.

Jetzt zum Asus 900A, der mittlerweile testweise unter Xubuntu 12.04 und OpenJDK 7 läuft. Der TV-Browser läuft flüssig und ohne Probleme. Beim Start von Capivara stürzt die Java-Umgebung allerdings ab. RouteConverter startet, läuft aber sehr zäh, nicht bedienbar.

Nach der obigen Anleitung habe ich auch hier das Oracle Java installiert. TV-Browser läuft, Capivara läuft, der RouteConverter läuft ein klein wenig besser. Gut, die Leistung des 900A ist nun nicht so dolle.

Fazit: Noch ist Java nicht gleich Java. Ich bleibe vorläufig beim originalen Java, freie Software hin oder her. Im Hinterkopf sollte man aber auch daran denken, dass man sich um Updates selber kümmern muß.

 

 

[¹] http://www.lug-ottobrunn.de/wiki/ORACLE_Java_7_installieren [↑]
[²] http://www.oracle.com/technetwork/java/javase/downloads/index.html [↑]

Sonntagnachmittagsversion LE-FUe

Zum Abschluß des Wochenendes war die Variante B2 ohne größere Experimente geplant. Das Wetter war eh nicht dolle, Ausflugs- und Ferienverkehr wirds trotz endender Ferien in Sachsen und Bayern kaum geben.

Und so kams dann auch. Die meiste Zeit fast alleine auf der Straße. Unterwegs hatte ich eine lustige Idee, die mir aber der Knipsenakku verhunzt hat. Dann eben das nächste Mal.

Nach einem Wildunfall am Ortsausgang Schleiz, der wenigen Minuten vor mir passiert war, habe ich in waldreichen Abschnitten das Tempo ein wenig verringert. Auf Wiesen in Straßennähe habe ich dann noch mindesten drei Rehe gesehen. Lag wohl auch daran, dass das Wetter eher einer Abenddämmerung als einem frühen Nachmittag ähnelte.

Nach dem Austausch der Kerzen und des Luftfilters lief der Motor deutlich sauberer. Wurde wohl Zeit.

 

LE 13 Grad, Spritpreis Der Humpen Maisplörre 1,63
Gesamtstrecke 290 Kilometer
Durchschnitt 68
FUe 8 Grad, Spritpreis dasselbe für 1,66
Verbrauch 4,8 Liter
Kilometerstand 157.417

 

 

Hammer, Zange, Tupfer

Schon lange geplant, immer wieder verschoben. Jetzt endlich bin ich mal zu ein paar Arbeiten gekommen die auf der Liste standen. Zwar wieder nicht alle, aber wenigstens ein paar.

Bei Kilometerstand 157110 habe ich den Anlasser abgebaut, gereinigt und auch den Kupplungsverschleiß gemessen. Vorher natürlich ein bißchen schlau gemacht! [¹] [²] Die in rot genannten Tipps sollten beherzigt werden!

Anlasser:

Typ Valeo D6RA75 12V (21L9 1369 CG V 2)

Mit den beschriebenen Anleitungen (Fußnoten) ist der Ausbau kein Problem. Der Anlasser war innen weder verdreckt noch waren Magnete locker. Allenfalls fehlte das Fett.

Die Mechanik habe ich zerlegt, gereinigt, ordentlich gefettet [³] und wieder zusammengebaut.

Im Rahmen der Prüfung des Kupplungsverschleiss hat es sich angeboten, war aber nach meiner Meinung nicht unbedingt nötig. Nachdem ich festgestellt habe, dass die Magnete fest und korrekt sitzen, habe ich am Gehäuse auch nichts weiter zerlegt oder aufgeschraubt. [⁴]

 

Kupplung:

Der Innenraum der Kupplung war zwar nicht nass aber auch nicht wirklich trocken. Allerdings nur unten. Auf den Bildern kommt es durch den Blitz etwas spektakulärer rüber.

Die Beläge einer neuen Kupplung sind 6,8mm dick. Die Verschleißgrenze wird mit 4,8mm angegeben. Wenn ich PowerBoxer richtig verstanden habe, so habe ich einen Wert von 5,1mm gemessen (siehe Bild). Danach hat sich die Kupplung innerhalb von 157.500 Kilometern um 1,7mm abgenutzt. Das wären pro 0,1mm 9266 Kilometer. Rein rechnerisch könnte ich jetzt noch 27.798 Kilometer fahren um an die Verschleißgrenze zu kommen.

Ich gehe davon aus, dass die Verschleißgrenze auch unterschritten werden kann. Im Web habe ich von einigen Fällen gelesen, wo diese Grenze schon unterschritten war, bevor der Wechsel durchgeführt wurde.

Beim Unterschreiten von 0.1mm kämen 37064 Km, bei 0,2mm 46330Km zusammen. Das wäre dann ein Kilometerstand von 203.830. Bei einer angenommenen jährlichen Fahrleistung von 15.000 Kilometern wäre das in 3 Jahren.
Alles rein theoretisch natürlich…

Ich brauche mir also auch im kommenden Winter noch keine Gedanken machen. Es sei denn, die Wellendichtringe geben vorzeitig auf. Ob ich das dann bei meinen bescheidenen Möglichkeiten selber machen werde, darüber werde ich zu gegebener Zeit nachdenken.

 

Bremsscheiben:

Die hintere Bremsscheibe ist eingelaufen [⁵] und weist einen Wert von 4,5 mm auf (gemessen an vier gegenüberliegenden Punkten). Die Verschleißgrenze wird seitens BMW mit 4,5mm angegeben. Das dürfte aber meines Erachtens eine sehr auf Sicherheit bedachte Grenze sein. Ist deshalb ebenfalls eine Arbeit für den kommenden Winter (wenn überhaupt). Ich habe noch eine nagelneue Zubehörscheibe die dann zum Einsatz kommt.

Die vorderen Bremsscheiben sind nur leicht eingelaufen und weisen immer noch einen Wert von knapp 5 mm auf, trotz Sinterbelägen. Von daher noch lange kein Handlungsbedarf.

Die vorderen Beläge sind seit 17500 Kilometer drin. Die hinteren Beläge habe ich das letzte Mal bei 65.000 gewechselt. Nachdem ich jetzt ein wenig darüber nachgedacht habe, glaube ich, dass etwas mit meinen Aufzeichnungen nicht stimmt.

 

Nach 35.000 Kilometern wurden dann doch mal die Zündkerzen gewechselt. Ebenso der Luftfilter (17.000).

Die Batterie ist wieder seit der ersten größeren Tour und den ansteigenden Temperaturen voll da.

Eigentlich wollte ich mir noch eine Schlauchwaage basteln und mich mal ans Synchroniseren wagen, aber das muß ich mir für die nächste Gelegenheit aufheben.

 

 

[¹] Powerboxer – Motor [↑]
[²] Schiedi – Anlasser warten [↑]
[³] Wälzlagerfett Ceritol SWA 532 aus Altbeständen [↑]
[⁴] Never touch und so… [↑]
[⁵] Rand dicker als die Fläche auf der die Beläge aufliegen [↑]

April, April, der weiss zwischen FUe und LE nicht was er will

Den Titel wollte ich eigentlich fürs Osterwochenende verwenden, da ich sicher war im Frankenwald in den Schneeregen zu kommen. Egal. Ausser Schnee hatte ich heute auch alles. Die diesjährigen Streckenvarianten zwischen FUe und LE sind damit eröffnet.

Besonderes gabs nicht. Bis Bayreuth noch über kleine Straßen geschnipst, ab Bayreuth dann Planänderung. Das Navi hat genervt, also die Variante “B2 – Verfahren ausgeschlossen” gewählt. Ab B2 dann wieder regelkonformer da etwas verkehrsreicher. Zu überholen waren nur einige LKWs.

Immer wieder schön zu beobachten, dass sich viel Probleme mit ein klein wenig Geduld von selbst lösen. Der vorausfahrende LKW oder sonstige Spassbremser biegt ein paar Kreuzungen weiter ab und die Straße ist wieder frei. Früher gabs kein halten, unbedingt vorbei, um dann im Rückspiegel zu sehen, dass der eh abbiegen wollte und man sich den Stress hätte sparen können. Achja, und nochwas ist mir aufgefallen: Mit 60 ist man innerorts auch eine Bremse. Das fällt mit aber schon seit längerem auf.

Start 13:30 in Fürth, Temperatur 13 Grad, Spritpreis genmanipulierte Maisbrühe 1.66, heiter, wolkig, ab Hof Schauer.

Ankunft LE 17:45, 320 Kilometer, Kilometerstand 157110.

Energiespeicher befüllt mit Radeberger und Pilsner Urquell.

Aprilrunde

Es kommt oft anders als man denkt. Statt am schöneren Karfreitag die diesjährigen Streckenvarianten zu eröffnen mußte es auf unbestimmte Zeit verschoben werden.

Der einzig angekündigte aussichtsreiche Dienstag der Nachosterwoche wurde dann kurzerhand für eine Aprilrunde genutzt.

Pünktlich 11:00 Uhr vom angegebenn Startpunkt los, in Kalchreuth den zweiten Mann in die Kolonne eingegliedert um dann über nette Sträßchen die Umgebung unsicher zu machen. Der anvisierte Versorgungspunkt hatte leider zu. Etliche andere auch. Klar, nach dem Ostergeschäft folgt logischerweise am Dienstag ein Ruhetag.

In einem kleinen Nest fand sich dann noch ein Gasthof, an dem man gar nicht vorbeifahren konnte, und bei Schweinebraten in der Sonne liess sich der Energiespeicher auffüllen.

Wetter heiter, sonnig, 20 Grad, Spritpreis Super 1.71, Gesamtlänge 231 Kilometer

Nebenbei bemerkt sieht meine Webseite von jetzt an etwas anders aus. Braun. Mal was anders als grau. Ich denke aber, die Lesbarkeit hat sich deutlich verbessert.

http://forum.paddelkuh.de/viewtopic.php?f=4&t=450#p2777

Frankenbiker Stammtisch 2-2012

bild20120318141412a-tj

Trotz Muskelkater vom gestrigen In-Wathosen-in-der-Schwabach-stehen-und-Kaimauer-aufschichten folgte am heutigen Sonntag der 2. FBi-Stammtisch 2012.

Das Wetter war gestern angenehm warm. Am Nachmittag zog es ein wenig zu und sobald die Sonne von dunstigen Wolken verdeckt wurde, wurde es aber frisch.

Der Wetterochs kündigte für Sonntag eine von Nordwesten kommende Kaltfront an, war sich aber nicht sicher, wann sie denn nun da sein sollte und vor allem wie. Also ins wasserdichte Textil gezwängt und vorsichtshalber noch die Regenjacke verstaut, um bei schönstem Sonnenschein Richtung Cadolzburg auszufliegen. Vom FC-Forum hat sich keiner gemeldet. Ich habe auch nicht wirklich daran geglaubt.

Mir ist viel zu warm und ich wünsche mir die Kaltfront herbei. Hinter Cadolzburg fängt es an sich zu zu ziehen. Aber es regnet nicht. Das tut es auch die gesamte Tour nicht.

Nach rund 60 Kilometern biege ich in Oberntief ein. Ich rechne damit, einer der ersten zu sein. Denkste. Eine Herde Kühe und anderes Getier ist schon eingelaufen und vor der Kneipe [¹] sitzt die Frankenbikertruppe und hat schon zwei Tische belegt.

Also hingehockt und in Dirks Anwesenheitsliste eingetragen, ein bleifreies Weizen und dazu ein Schnitzel bestellt. Die Frage der Kellnerin, obs ein normales Schnitzel sein soll, hätte mich stutzig machen sollen. Erst als mich meine Tischnachbarn fragen, schwant mir Unheil.

Selbiges kommt dann auch in einem Riesenschnitzel mit Pommes und Salat [²]. Ich hätte die Tupperdose mitnehmen sollen. Ich bin aber nicht der einzige, denn Hertschi reicht mit schon die Alufolie rüber. Verhungern kann ich unterwegs also nicht.

Insgesamt 15 Teilnehmer starten zu einer 105 Kilometer langen Tour auf kleinen Straßen durch das Bad Windsheimer Land. Die Tour endete im Gasthaus “Zur Stadt Bad Windsheim” in Haaghof [³], die zum Glück Platz für soviel Personen hatten, wenn auch an zwei Tischen. Nach einem Kaffee und einem Stück Kuchen fährt dann jeder seiner Wege.

Nach insgesamt 225 Kilometern laufe ich mit ein paar kleinen Regentropfen wieder in Fürth ein. Von dem Schitzel kann ich morgen noch ein drittes Mal abbeißen.

Frankenbiker Stammtisch 2-2012

 

 

 

[¹] Gasthaus “Schwarzer Adler” in Oberntief [↑]
[²] Schnitzel, Pommes, Salat 7 Euro [↑]
[³] www.gasthaus-haaghof.de [↑]

Wechselfieber

Am 8.4.2012 (Sonntag) um 24:00 Uhr werde ich meine Webseite relaunchen [¹].

Die Webseite wird ab 9.4.2012 mit WordPress weiter geführt. Mit dem Wechsel des CMS [²] werden Verlinkungen auf einzelne Artikel und auch die Feedadressen ungültig und müssen bei Bedarf geändert werden.

Es sollte kein Problem sein gesuchte Inhalte über die Suche und das Archiv, welches ab da besser einsehbar ist, zu finden. Ansonsten hilft auch eine Mail an mich.

Der Support für Joomla 1.5. soll Ende April eingestellt werden. Da ich mich schon länger mit dem Gedanken trage, das Template und damit das Layout zu ändern, war das eine willkommene Gelegenheit mich vom Wechselfieber packen zu lassen.

Der naheliegendste Gedanke war, die Seite zu Joomla 2.5 [³] zu migrieren. Nach etlichen Stunden Gefrickel an einer Testinstallation und einem freien Template habe ich das aber aufgegeben.

Nachdem ich mir einen Abend lang Contao [⁴] angesehen habe, bin ich zu WordPress [⁵], von da nochmal zu Joomla 2.5, um mich dann doch endgültig für WordPress zu entscheiden.

Für meine Zwecke bringt Joomla 2.5 Funktionen mit die ich nicht brauche. Meine Webseiten haben sich immer mehr in Richtung Blog entwickelt. WordPress bietet sich an. Es ist ein Blogsystem mit den gewünschten Features, es stehen jede Menge Templates und Plugins zur Verfügung. Schauen wir mal, was ab 9.4. dabei rauskommt…

 

 

[¹] EDV-Sprech, grundlegende Neugestaltung einer Webseite [↑]
[²] Contant Management System [↑]
[³] Joomla! [↑]
[⁴] Contao, ehemals Typolight [↑]
[⁵] WordPress [↑]