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Geschrieben von: paddelkuh
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Samstag, den 18. Februar 2012 um 21:58 Uhr |
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Man hält es nicht für glaubste kaum. Seit fast drei Monaten läuft Lucid Lynx bei mir wieder fehlerfrei und ich kann bis mindestens April 2013 meinen Gnome2-Desktop ohne 3D-Schnickschnack nutzen. Und wenn ich mutig bin dann bis April 2015. [¹]
Im Beitrag 'Existenzielle Fragen zum Betriebssystem' hatte ich schon bemerkt, dass sich mit Einführung von Lucid Lynx bei mir ein seltsamer Fehler eingeschlichen hat, der sich bislang einfach nicht lösen lies.
Beim Schreiben an der Tastatur schaltete sich scheinbar immer wieder Capslock und/oder Shift ein. Die Anschläge waren plötzlich in Großbuchstaben. Die Maus verhielt sich als sei Shift, Capslock, Alt oder Steuerung ständig gedrückt. Der Fehler trat immer beim Schreiben auf, egal in welchem Progamm. Nach ca. 10 Sekunden war der Fehler wieder weg. Ich muß nicht extra betonen wie nervig das war?
Damals fand ich nur wenig bis gar nichts zu diesem Fehler.
Stellvertretend zwei Threads auf Ubuntuusers:
STRG Taste hängt komisch
Strg. Taste "bleibt hängen"
Da mir die nachfolgenden Versionen von Ubuntu 10.10 und andere Distributionen durch den Wegfall von Gnome2 nicht mehr gepasst haben, habe ich mich immer wieder mal an die Lösung des Problems heran gewagt.
Und anscheinend habe ich damals die falschen Suchbegriffe benutzt, denn nach einer weiteren Fütterung von tuxsucht.de grenzte sich die Fehlersuche auf NVIDIA-Grafikkarten und TVtime ein.
Jawollja! Beim Durchwursteln der Suchergebnisse fand ich dann den Volltreffer!
Der Fehler ist bei Launchpad hier beschrieben und steht bislang immer noch auf 'confirmed'. Die Lösung brachte dann letztendlich dieser Beitrag.
Da hätte ich lange suchen können. Auf tvtime wäre ich niemals gekommen.
Nun läuft also auf meinen Hauptrechner wieder ein Ubuntu 10.04 und das mindestens bis April 2013. Die Experimente mit Mint und Ubuntu 12.04 habe ich vorläufig eingestellt. Sollte irgendwann in 2013 ein Umstieg anstehen wird Ubuntu 12.04 entweder mit XFCE, Fluxbox oder Openbox eingesetzt.
Auf dem Asus eeepc 900A läuft momentan Crunchbang Linux 10 statler mit Openbox [²], auf das ich durch gambaru.de aufmerksam geworden bin.
[¹] Serverversion bis 2015 [↑]
[²] crunchbanglinux.org [↑]
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Geschrieben von: paddelkuh
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Samstag, den 11. Februar 2012 um 23:14 Uhr |
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Auch wenn ich die Saison in der ersten Januarwoche schon eröffnet hatte, angesichts des Schmuddelwetters und des im Januar aufgekommenen Eiszeitwetters habe ich die dauerhafte Eröffnung noch ein wenig in die Zukunft verschoben.
Momentan sind mir Bilder wie diese am liebsten. Das rechts ist übrigens die Saale, die wir letztes Jahr gepaddelt sind, jetzt teilweise sogar zugefroren.
Die Französin die mich in Erlangen danach fragte, ob das der Zug nach Berlin sei, wird sich auch ihren Teil gedacht haben. Wui Wui, sagte ich, nach Berlin ist's der um 7:20 Uhr. Ah ja, zwanzisch, sagt die Französin. Wui, sage ich, und in der Hoffnung das sie Englisch ein wenig versteht, setzte ich ein dringliches 'at seven twenty' hinterher. Warum sie ihre Bekannte dann um 7:16 Uhr in die S-Bahn nach Bamberg steckt, weiss ich auch nicht. Non non, brülle ich, als ich mich umdrehe und das Malheur bemerke, aber da war es schon zu spät. Zum Glück zuckelt der ICE, der fünf Minuten später ankommt, bis Bamberg hinter der S-Bahn hinter her und ich gehe davon aus das ihre Bekannte den Umstieg geschafft hat.
Ein interessantes Phänomen lieferte übrigens wieder die FIAMM-Batterie. Sie war zwar schwächer, schaffte es aber ohne Probleme den Motor zu zünden. Und sogar das ABS-Gerödel zündete immer mit. Auf dem Heimweg, ein Donnerstag wars, noch vor den Eisschranktemperaturen, fiel mir kurz vor der heimatlichen Basis auf, dass das Cockpit dunkel war.
Ich dachte erst, nanu, die komplette Beleuchtung ausgefallen; aber nein, die Tacho- und FID-Beleuchtung war noch an. Das ABS war komplett aus gegangen und die Uhr stand auf Null. Das passiert normalerweise bei schwacher Batterie beim Starten, aber unterwegs...?
Um keine Langeweile aufkommen zu lassen, habe ich mich hingesetzt und die letzten beiden Teile der Ostseeumrundung fertiggestellt. Viel Spass beim lesen. Das nächste Mal dauert es nicht so lang. Ich schwör!
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Geschrieben von: paddelkuh
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Dienstag, den 31. Januar 2012 um 23:03 Uhr |
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Es fand mal wieder ein Stammtisch des Franken-Chapter [¹] statt. Diesmal im Landgasthof Schuh in Möhrendorf-Kleinseebach [²].
Da fahrbahres Wetter nicht abzusehen war, war es klar dass die meisten die Anreise per Auto bevorzugten. Ich hatte meinen Weg über S-Bahn bis Bubenreuth und dann 3 Kilometer Fußmarsch geplant.
Nachdem mich Dirk noch per Mobil über sein kommen informiert hat, sehe ich, nach einem einsamen Trampeln durch die eiskalte Dunkelheit von Bubenreuth nach Möhrendorf, sich einen Radfahrer an der Brücke über den Kanal Kleinseebacher Straße abstrampeln, der Donaldi zum verwechseln ähnlich sah.
Nach kurzem 'Halt, wer da?' war ers auch.
Zu zweit sind wir beim Schuh eingerückt und nachdem das erste Kellerbier da stand kam auch Karin. Kurz darauf auch John und Jason, respektive Reiner und Sonja.
Nun kam auch flauser+1. Die Begrüßungszeremonien gingen aber in einem Tischwechsel unter, den uns der freundliche Kneiper anbot, da ein großer Tisch gerade frei war. Nachdem alle ihren Platz gefunden hatten, konnten alle Essenbestellungen aufgegeben werden.
Da ich beauftragt war den Karpfen zu testen, habe ich das auch ausgiebig gemacht und ich finde er war ein Tick besser und preiswerter als in der Fischküche Reck. Da Kellerbier dazu hat auch prima geschmeckt.
Wie immer wars auch wieder von Vorteil einige Unangemeldete mit einzuplanen.
[¹] http://forum.paddelkuh.de/viewtopic.php?f=4&t=441 [↑]
[²] http://www.landgasthof-schuh.de/ [↑]
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Geschrieben von: paddelkuh
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Sonntag, den 18. Dezember 2011 um 11:13 Uhr |
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Das Ende ist da. Zum Glück nur das Saisonende denn bei dem Wetterausblick für die nächsten zwei, drei oder mehr Tage vertraue ich mich lieber den öffentlichen Verkehrsmitteln an. Auch wenn die Bahnen und Busse überfüllt sind, bei den Abfahrtszeiten immer fünf Minuten [¹] dazu zu addieren sind und nervige Zeitgenossen breitbeinig sitzend oder durch Taschen und Rucksäcke zwei Sitzplätze beschlagnahmen. Auf das Geeiere im aggressiven Berufsverkehr mit Regen, Schneeregen oder Reifglätte bei Temperaturen zwischen -1 [²] und +1 Grad habe ich keine Lust mehr [³].
Die GS steht erst mal mit leerem Tank in der Tiefgarage. Dafür ist die Batterie voll. Dieses Jahr sind rund 20700 Kilometer zusammen gekommen. Defekte waren keine zu verzeichnen. Die üblichen Verschleißteile wie Bremsbeläge, Motoröl, Getriebeöl, Kardanöl, Luftfilter wurden gewechselt, sowie die nicht so oft einzuplanenden Positionen wie Seilzüge, Benzinfilter und Polyriemen.
Für den Januar nächsten Jahres habe ich mir vorgenommen den Kupplungsverschleiß zu überprüfen. Da bei dieser Gelegenheit der Anlasser runter muß werde ich diesen ebenfalls überprüfen, gegebenenfalls reinigen. Als weitere Position steht wieder das hintere Federbein an. Da ich dieses gebraucht [⁴] gekauft hatte und ich mit diesem auch schon wieder über 50000 Km gefahren bin steht im Januar eine Überholung desselben an.
Seit einiger Zeit nervt mich abundzu ein Quietschen das irgendwo vom Vorderrad zu kommen scheint. Die Bremsbeläge sind es nicht. Ich vermute eher den Tachoantrieb. Das werde ich mir ebenfalls noch genauer ansehen.
[¹] oder auch ein vielfaches [↑]
[²] gern auch wesentlich tiefer [↑]
[³] der Dienstag dieser Woche, 06:30 Uhr, glatt bis grenzwertig, war aber fahrbar [↑]
[⁴] ca. 15000 Km, gewechselt im April 2009 [↑]
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Meine Baaatterie ist aaaaaalle... |
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Geschrieben von: paddelkuh
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Donnerstag, den 08. Dezember 2011 um 18:42 Uhr |
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Die FIAMM-Batterie will mal geladen werden. Scheint sie mir jedenfalls mitteilen zu wollen. Seit Tagen schon zündet das ABS-Gerödel beim Start in der Tiefgarage nicht mehr mit und nervt mich während der Fahrt mit rotem geblinke. Dabei hat die Batterie früh immer noch mehr Kraft als wenn sie nach acht Stunden stehen im Freien abends noch den Motor anwerfen soll um mich nach Hause zu bringen. Der Lampenladen im Cockpit dimmt verdächtig ab wenn die Batterie dem Anlasser kommuniziert, rödel mal die kurbelnde Welle rum. Die sechzehn Kilometer scheinen nicht mehr auszureichen um die FIAMM zu laden.
Ich bin ja geneigt noch mal runter zu tappen und die Batterie mit Strömlingen zu beheizen. Andererseits schmeckt das Bier gerade und morgen wirds schon noch gehen, oder?
[Update Freitag 9.12.2011]
Nachdem es heute Morgen fast 7 Grad hatte war das Anspringen kein Problem. Wenn ich am Wochenende dazu komme, bekommt die Batterie ein paar Strömlinge zusätzlich ab.
[Update Freitag 23.12.2011]
Die FIAMM-Batterie scheint nichts für so kalte Tage zu sein. Aufgeladen war sie schnell. Nach einer halben Stunde schon sagte das Ladegerät, Batterie voll, Batterie in Ordnung.
Nach zwei Tagen war die Startleistung der Batterie aber wieder sehr schwach. Wenn sie nachts in der Tiefgarage steht, zündet sie ohne Schwierigkeiten (das ABS-Gerödel bleibt aber aus).
Steht sie dann rund 8 Stunden bei ca. 2 - 4 Grad draussen auf dem Firmenparkplatz, hat sie schon deutliche Schwächen. Scheinbar sinkt die Startleistung bei den kalten Temperaturen. Wenn das Mopped draussen stehen müßte, wäre das wahrscheinlich nicht das Aus der Batterie, aber zumindest das Aus für das Starten. Die Batterie ist eigentlich auch nicht als Fahrzeugbatterie ausgelegt.
Dass die Batterie bei kalten Temperaturen schwächelt war mir schon bei der Ersten aufgefallen. Allerdings kam meist der Wintereinbruch abrupt so dass ich dann das fahren konsequent für ein paar Wochen eingestellt habe.
Ob ich mir noch mal eine zulege wird sich zeigen. Wer pünktlich Ende Oktober die Saison beendet und im April wieder beginnt, für den ist die FIAMM eine Alternative. Wer durchfährt eher nicht.
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