Paddeltour Tollense Mai 2010



Vom 07.05. bis 08.05.2010 - 2 Tage
Wetter: Sturm, Regen, Feucht, kalt,
Verband: 1 Zweier, 2 Einer
Flusskilometer: ca. 25
Download: Google-Earth-Datei


Verabredet für den diesjährigen Paddelstart war eine dreitägige Paddeltour auf der Tollense. Leider hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Als Treffpunkt war der Campingplatz Gatsch-Eck am Tollensesee. Die Temperaturvorhersagen waren nicht sehr dolle und es ließ sich schon erahnen, daß wieder besonderer Einsatzwille von Nöten sein sollte.

Der Anblick des aufgewühlten Sees bei Ankunft am Campinpplatz bestätigte unsere Anhnung. Wir konnten zumindest noch im trockenen die Zelte aufbauen bevor es dann völlig loslegte und ordentlich sturmschiffte. Unsere beiden später eintreffenden Leidensgenossen durften ihre Zelte im Regen aufbauen, während wir im Auto saßen und bei Wein und Bier die Aktionen beobachteten und kommentierten.

Nachdem uns Schulze einen lustigen Abend mit Zeltaufbau im Sturm und Regen spendierte, konnten wir uns das Elend nach einer dreiviertelstunde nicht mehr länger mit ansehen und halfen tatkräftig mit Kommentaren und sonstigen Handreichungen beim Aufbau des wiederspenstigen Zeltungetüms.

Zum Dank spendierte Schulze seine nagelneue Heizung und wir machten uns daran sämtliche mitgebrachten Alkoholvorräte anzubeißen.

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Der nächste Morgen war zwar Sturm und Regenfrei, dafür aber bitterkalt. Also nicht gezögert und nach einem Kaffee das Zeug zusammengerödelt und fertig zum Paddeleinsatz gemacht.

Endlich im Boot. Der See ist ruhig und das Paddeln macht warm. Scheint sich ja zum besseren zu wenden. Wir paddeln zum nördlichen Ende des Tollensesees. Im trüben Grau-in-Grau ist die Skyline von Neubrandenburg zu erkennen.

Nach dem wir am Seeende in den linken Kanal einbiegen gönnen wir uns einen Muntermacher. Der ist auch bitter nötig, denn nun wird nicht mehr so intensiv gepaddelt. Man kühlt schnell aus.

Für etwas Abwechslung sorgt eine Schwallstelle die alle glücklich überwinden. Am späten Nachmittag suchen wir uns eine Wiese. Es ist mittlerweile trüber, grauer, kälter und feuchter geworden. Das Feuer will nicht und das Bier schmeckt bei der Kälte nicht. Härteres ist angesagt.

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Der nächste Morgen beginnt nicht besser. Alles naß und feucht. Wir paddeln noch bis Altentreptow, dann beschließt der Verband den geordneten Rückzug. Auch wegen der Blessuren eines der Verbandsmitglieder.

Ein Aussetzen ist an einem kleinem öffentlichen Park gleich hinter der kleinen Fußgängerbrücke auf der linken Seite möglich. Ein Aussetzen direkt am Wehr geht nicht.

Kurzer Abriss von STAB HF im Faltboot-Forum: http://www.faltboot.de/forum/read.php?1,163480,164262#msg-164262